Unikatmappen "Acryltempera-Material"

Diese Mappenwerke befassen sich mit Landschaftsbegegnungen und Abstraktionen zur Farbe genauso wie zu Musikthemen und eigener Lyrik.

Seit den sechziger Jahren entstehen Ernst Peter Rades kreative Arbeiten überwiegend in Acryltempera. Damals wurde dieser interessante Werkstoff in den Markt eingeführt.

Zu einer Zeit, in der nur die wenigsten Künstler mit diesen neuen Farben experimentierten, erkannte Ernst Peter Rade schon sehr früh die Anwendungsmöglichkeiten dieses Werkstoffes. Mit diesen Farben lassen sich sowohl der zarte Ausdruck eines Aquarells, als auch die satten Tiefenlichteffekte von Ölfarben erzielen.

Opernmappe: Falstaff
Acryltempera
Landschaftsabstraktion
Acryltempera-Material
Ballettgruppe
Acryltempera

Die expressionistisch abstrahierten, in Farbflächen aufgelösten Kompositionen des Künstlers entstehen in einer von ihm entwickelten Grundtechnik, bei der er die verschiedenen Acrylfarbschichten übereinander aufträgt, Materialien wie Folien, Textil- und Japanfaser hinzugibt und das Werk mit Schlusslasuren versieht. Faszinierende Farbspiele entstehen, die je nach Ansicht transparente oder opake, verhaltene oder intensiv leuchtende Wirkungen erreichen.

Bühnenlandschaft zu Mozart
Acryltempera
zu Verdi-Opern: Aida
Acryltempera

In Ernst Peter Rades unverkennbarer Acryltechnik entstand gleichfalls eine beachtliche Anzahl von Unikatmappen zu Landschaften und Reiseerfahrungen.

Romantische Baumlandschaften oder die Elbauen seiner Dresdner Heimat, die der Künstler erstmals wieder nach der Wende besuchte, verarbeitet er in einer Reihe zartfarbener Motive.

Mediterrane Landschaftsexpression
Acryl auf Leinen

Reisen, die ihn in die österreichischen und italienischen Alpen sowie an die Adriaküste führten, inspirierten ihn zu abstrahierten, gefühlvollen Landschaftsimpressionen. Temperamentvoll steigert und verdichtet der Künstler in diesen Arbeiten die Farben und setzt die Wirklichkeit in eine emotionsbetonte Malerei um, in der das Gegenständliche häufig nur noch schemenhaft sichtbar ist.

Eingefügte Collagenelemente formen landschaftliche Strukturen, schroffe Klippen und energisch aufgeworfene Gipfel aus. Aus Japanpapier entsteht z.B. ein zerklüfteter Begrücken, vor dem der rote Sonnenball glüht.